De Helde van Velde - Fanfare
Fanfare - ‘De Helde van Velde’ [Die Helden von Velden], so lautet der Titel der Veldener Revue. Hierin stehen die Erlebnisse von Menschen zentral, wobei Ereignisse aus den abgelaufenen hundert Jahren, die im Dorf Velden nicht unbeachtet geblieben sind, zum Anlass genommen worden sind. Velden, ein Dorf im Limburger Land zwischen der Maas und der Grenze in den Niederlanden. In dieser Komposition stellt jeder Teil einen Teil einer Szene aus der Veldener Revue dar. Schauspielerische Darstellung wird gleichsam in Musik umgewandelt. Nach der heroischen Eröffnung gehen wir zu den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. Es grassiert große Armut. Aber Velden hat als Dörflein an der Grenze das Glück, dass Waghälse einen zusätzlichen ‘Stuiver’ [Groschen] hinzuverdienen können, indem sie Waren über die Grenze schmuggeln. Der zweite Teil erzählt die Geschichte des Zweiten Weltkrieges mit der Evakuierung aus dem Frontgebiet. Ein Vater und eine Mutter versinnbildlichen in einem thematischen Duett ihre Ängste und Zusammengehörigkeit. In Teil drei wird der Wohlstand in den siebziger Jahren und der Kontrast zwischen den geselligen, vertrauten Dorfeinwohnern und den neuen vornehmen Einwohnern anschaulich dargestellt. Die Bedrohung der Maas wird musikalisch in Teil vier dargestellt. Der tosende Fluss droht erneut das Dorf in seinem Flussbett mitzureißen. Die Besiegung der Maas kommt im fünften und zugleich letzten Teil zum Ausdruck, welcher in der Schlussszene der Veldener Revue symbolisiert wird: die Verbeugung auf der Bühne, ein festlicher Auftritt vieler Dorfeinwohner, die durch Zusammenarbeit in einer phantastischen Revueproduktion sich selbst entstiegen sind.
Spezifikationen
| Komponist | Leon Vliex |
|---|---|
| Schwierigkeit | D - fortgeschritten |
| Zeit | 00:11:40 |
| Jahr der Ausgabe | 2002 |
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